Kath. Frauenbund St. Georg

Kath. Frauenbund Itzum aktiv
34. Itzumer Nikolausmarkt 2019

Zusammen macht es mehr Spaß!

Gemeinsam leben, glauben, lernen und lachen. Frauen im Verband sind stark.

Jeden Donnerstag feiern wir eine heilige Messe, einmal im Monat feiern wir um 9:00Uhr eine Seniorenmesse mit anschließendem Frühstück. Einmal im Monat gibt es ein geselliges Beisammensein oder einen Vortrag. Bei kirchlichen Festen oder Aktivitäten sind wir immer bereit mitzuhelfen.

Darüber hinaus gibt es mehrere Busfahrten im Jahr. Außerdem organisieren wir dreimal im Jahr zusammen mit dem DRK die Blutspende in Itzum.

Zur Zeit sind wir ca. 40 Frauen im Alter von 50 bis > 90 Jahren.

Treffpunkt (Ort und Zeit): Jeden ersten Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr im Pfarrheim St. Georg

Ansprechpartnerin:            Veronika Lemke

Dezemberbrief

Liebe Itzumer Frauenbund-Frau, liebe Frauenbund Interessierte!
Wie geht es Ihnen, wie geht es dir?
Sind Sie, bist du versorgt an Körper, Geist und Seele?
Wir hoffen es.

Corona hat uns noch immer und auch wieder stärker im Griff.
Es ist schwierig, gegen Etwas anzugehen, das man nicht sehen kann. Und so ist es an der Zeit und notwendig, uns gegenseitig Mut und Kraft zum Durchhalten zuzusprechen. Wir gehen davon aus, dass wir uns auch im kommenden Frühjahr nicht wie gewohnt und erhofft in altbewährter Weise treffen und begegnen können.

Der monatliche Brief bleibt vorerst die einzige Möglichkeit, Kontakt mit Ihnen, mit dir zu halten. Im Dezember begehen „unsere letzten 80jährigen in 2020“ ihren Geburtstag. Wir wünschen ihnen Gottes Segen.

Dezember – Zeit im Advent. Was erwartet uns?
Dieser Advent, diese Wartezeit hin auf Weihnachten „hat es in sich“. Für viele ist sie eine Herausforderung. Das alltägliche Leben verläuft anders, vielleicht stiller, verhaltener, in manchem Fall auch noch einsamer. Corona setzt uns starke Grenzen, für den einen oder anderen von uns mehr oder weniger spürbar. Viele Traditionen müssen aufgegeben werden: wie der Itzumer Nikolausmarkt, der Besuch eines Weihnachtsmarktes, das jährliche adventliche Konzert in der St. Georg Kirche, Treffen mit Freunden und Verwandten, gemeinsam backen, basteln und wichteln….
Etwas aber bleibt und ändert sich nicht. Die freudige Erwartung der Geburt des Gottessohnes. Gott schickt uns seinen Sohn als Seine Zusage: „Ich bin bei euch. Fürchtet Euch nicht!
Was für ein Glück! „Du (GOTT) bist da, ohne Abstand. Du bist da, ohne Berührungsangst.“
Worte von Bischof Heiner Wilmer anlässlich der Lichtfeier im Dom im Gedenken an die Opfer der Pandemie und mit Dank an alle Helfer_innen.

Mit diesem Dezemberbrief erhalten Sie, bekommst du eine Packung Strohhalme und einen Esel. Der Dichter Josef Guggenmos stellt uns in seinen Versen liebevoll (s)einen Esel vor. Esel gelten als genügsam, ausgeglichen und trittsicher. Dieser Esel benötigt etwas Zeit, um die Botschaft zu begreifen. „Ach, was bin ich doch für ein Esel!“ Aber dann geht er los. Er spürt, er möchte bei der Ankunft des Christkindes anwesend sein. Die „mitgebrachten“ abgedroschenen Getreidehalme sind eigentlich nichts mehr wert, dienen aber in großer Not als „rettende Strohhalme“ für das neugeborene Kind und seine Eltern. Sie können sich daran „klammern“ und dem Kind ein Lager bereiten. Wer sehnt sich nicht in äußerster Not einen „Strohhalm“ gereicht zu bekommen? „Und ich, ich Esel, kann dazu meinen Beitrag leisten“.

Allen eine gesegnete Adventszeit und ein lichterfülltes Weihnachtsfest, behütet und gesund an Körper, Geist und Seele. „Es kommt zu dir in deinen Stall das Christkind heute Nacht“.

Für den Vorstand des Frauenbundes im Zweigverein Itzum

Veronika Lemke

-wr-

Adventliche Andacht vor der Friedhofskapelle in Itzum

Knapp 50 vorwiegend weibliche Gemeindemitglieder vom Kirchort St. Georg hatten sich am Nachmittag des 1. Advents vor der Itzumer Friedhofskapelle eingefunden. „Frauentreff“ und Kath. Frauenbund hatten zu einer adventlichen Andacht eingeladen.

Texte, Gebete und Lieder orientierten sich nach dem Thema „Sei wachsam, mache dich auf und werde Licht!“, angelehnt an das Evangelium des 1. Adventssonntags. Am Ende der Andacht stand die folgende Segensbitte:
„Gott, der du alle Menschen liebst, segne uns mit deiner Liebe.
Schenke Heilung und Hoffnung den Kranken,
Klugheit und Erkenntnis den Forschenden, Kraft und Dankbarkeit den stillen Helfern, Aufmerksamkeit und Mitmenschlichkeit uns allen.
Herr, segne uns, dass wir für andere ein Licht werden,
Hoffnung geben und Freude, Zuversicht und Freundschaft.
Bleib du allezeit in unserer Mitte und in unserem Herzen.“

Wer von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wollte, konnte sich am Ende eine Papiertasche mit „30 Minuten Advent“ mitnehmen, einschließlich Gebrauchsanweisung für den Inhalt:
Tee zubereiten
Kerze anzünden
Geschichte lesen
Tee und Keks genießen.

Für den Nachmittag des 2. Weihnachtstages ist eine weihnachtliche Andacht an gleicher Stelle mit den gleichen Hygieneauflagen geplant. –wr-

Frauenbund St. Georg spendet 500 € für „Guten Hirten“

Zum Erntedankfest übergaben Vorstandsmitglieder des Kath. Frauenbundes St. Georg Itzum am 05.10.2020 eine Lebensmittelspende im Wert von 500 € an den „Guten Hirten.“

In der ersten Zeit der Corona-Pandemie fielen die Gottesdienste aus und damit auch fast alle sonntäglichen Lebensmittelspenden von Kirchenbesuchern für den sozialen Mittagstisch „Guter Hirt“. Nach einem Spendenaufruf des Leiters dieser Einrichtung beschloss der Kath. Frauenbund Itzum dem „Guten Hirten“ eine Spende von 500 € zukommen zu lassen, die in bar übergeben werden sollte. Doch zur Erleichterung der Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter wurde die Spende in Natura erbeten – in Konserven und sonstigen haltbaren Lebensmitteln.
Daraufhin kauften Frauen vom Kath. Frauenbund kistenweise Konserven, Nudeln, Marmelade, Milch, Zucker und vieles mehr und schafften diese Lebensmittel mit einem entsprechenden fahrbaren Untersatz rechtzeitig zum Erntedankfest zum „Guten Hirten“.
Dort waren die Freude und Dankbarkeit riesengroß.

Eine vorbildliche, nachahmenswerte Aktion des Kath. Frauenbundes St. Georg Itzum! –wr-

Juli Brief

Liebe Itzumer Frauenbund-Frau – liebe Frauenbund-Interessierte!

Wie geht es Ihnen, wie geht es dir?
Sind Sie versorgt, bist du versorgt an Körper, Geist und Seele?
Wir hoffen es.

Nun sind wir schon im Monat Juli angekommen und immer noch hat uns „Corona“ im Griff. Auch in diesem Monat dürfen wir uns noch nicht treffen. Darum soll dieser Brief Freude bereiten. Die am 4. Juni durchgeführte Blutspende wurde trotz Corona-Bedingungen, aber ohne schmackhaftes Buffet, gut angenommen. An Fronleichnam wollten wir uns am Nachmittag zum Kaffeetrinken treffen. Auch das ist nicht möglich gewesen. Ebenso fiel die Kreuzberg-Wallfahrt am 17. Juni aus und auf die monatliche Seniorenmesse mit anschließendem Frühstück müssen wir wohl noch lange verzichten. So ist es wichtig, einander (mit Abstand) in den Blick zu nehmen und vielleicht bei einem Spaziergang zum Friedhof oder im Dorf ein kleines „Schwätzchen“ halten. … und /oder einander im Gebet einschließen.

Das Buch mit der wunderschönen Geschichte vom „Gärtner mit dem Zaubergarten“ ist unser Juli- Geschenk für Sie, für dich. Die Erzählung regt zum Nachdenken über das eigene Leben und seine Erfahrungen an. Die farbenfrohen Bilder unterstützen die Vorstellungskraft und beflügeln die Phantasie. Setzen Sie sich in Ruhe „irgendwo“ hin, lesen Sie die Geschichte und lassen sie auf sich wirken. Wir glauben, jede von uns findet sich an irgendeiner Stelle „Im Zaubergarten des Gärtners“ wieder!

In der Bibel gibt es eine Erzählung, in der wir etwas aus der Geschichte wiederfinden: Einen Brunnen. Das Johannesevangelium, Kapitel 4, Verse 1-26, berichtet von der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Brunnen. In erzählerischer Form kann sich diese Begegnung so anhören:

Jesus und seine Freunde waren schon einige Stunden gelaufen. Es war kurz vor Mittag. Die Sonne stand hoch. Schutzlos waren sie ihrer Hitze ausgeliefert. Kein Baum war zu sehen, in dessen Schatten sie sich hätten ausruhen können, überall nur trockenes Gras. Ihre Schritte waren immer langsamer geworden. „Jesus, wir können nicht mehr“, sagte Andreas. „Wir haben Hunger“, fügte Johannes hinzu. „Und Durst“, seufzte Jakobus. Jesus wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht. „Ich weiß“, sagte er, „Ich bin auch durstig und hungrig und müde.“ „Ich sehe einen Brunnen!“, rief Andreas. Ihre Schritte wurden wieder schneller. Johannes ließ als erster den Eimer an dem Seil in den Brunnen hinuntergleiten. Alle drängten sich um das Wasser. „Das tut gut“, sagte Johannes. Dann zogen die Freunde los um Brot zu kaufen. Jesus blieb am Brunnen. Er schloss die Augen. Ein Klappern weckte ihn. Eine Frau stand am Brunnen, nahm den Eimer, beugte sich über den Brunnenrand und holte Wasser aus der Tiefe. „Gib mir bitte etwas Wasser zu trinken“, sage Jesus. Die Frau schaute ihn an. „Du bist hier in Samaria“, sagte sie, „und du kommst bestimmt nicht von hier. Du siehst aus wie ein Jude.“ „Ja, ich bin ein Jude“, antwortete Jesus. „Juden reden nicht mit uns“, sagte die Frau, „sie meinen, wir wären ihre Feinde“. Die Frau stellte den Eimer ab. Jesus nahm einen Schluck Wasser. „Wenn du wüsstest, wer ich wirklich bin“, sagte er, „dann hättest du mich um Wasser gebeten. Und ich hätte dir frisches Quellwasser gegeben.“„Wo willst du hier frisches Quellwasser herkriegen?“ Die Frau lachte. „Der einzige Fluss hier in der Nähe ist ausgetrocknet. Wir haben nur diesen alten Brunnen hier.“ „Ich weiß“, sagte Jesus. „Du siehst, dieses Wasser löscht den Durst, und es erfrischt. Aber bei dieser Hitze muss ich immer wieder davon trinken.“ „Ja“, antwortete die Frau, „ich muss mindestens dreimal am Tag Wasser holen“. „Das frische Wasser, das ich dir geben kann, ist ganz anders. Wenn du einmal davon getrunken hast, hast du keinen Durst mehr“. Die Frau schaute Jesus erstaunt an. „Du kannst sogar anderen davon abgeben“, fuhr er fort.„Was ist das für ein Zauberwasser?“ fragte die Frau. „Gib mir etwas davon!“ „Kein Zauberwasser“, sagte Jesus. „Die Quelle, von der ich dir Wasser geben kann, ist Gott. Und wenn du einmal davon getrunken hast, dann wirst du vor Freude übersprudeln. Oder du hast einen großen Vorrat an Mut, wenn du einmal Vertrauen zu Gott geschöpft hast.“
Auszug aus: Werkbuch: Biblische Geschichten erzählen, S. Brandt/ K.U. Nommensen, Don Bosco Verlag

Mögen wir Sehnsucht nach diesem Wasser verspüren und es dankbar verkosten. Liebe Grüße, bleibt gesund und seid behütet.

Im Namen des Vorstandes
Veronika Lemke