Kath. Frauenbund St. Georg

Kath. Frauenbund aktiv

Zusammen macht es mehr Spaß!

Gemeinsam leben, glauben, lernen und lachen. Frauen im Verband sind stark.

Jeden Donnerstag feiern wir eine heilige Messe, einmal im Monat feiern wir um 9:00Uhr eine Seniorenmesse mit anschließendem Frühstück. Einmal im Monat gibt es ein geselliges Beisammensein oder einen Vortrag. Bei kirchlichen Festen oder Aktivitäten sind wir immer bereit mitzuhelfen.

Darüber hinaus gibt es mehrere Busfahrten im Jahr. Außerdem organisieren wir dreimal im Jahr zusammen mit dem DRK die Blutspende in Itzum.

Zur Zeit sind wir ca. 40 Frauen im Alter von 50 bis > 90 Jahren.

Treffpunkt (Ort und Zeit): Jeden ersten Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr im Pfarrheim St. Georg

Ansprechpartnerin:            Veronika Lemke

Oktober/November-Brief

Liebe Itzumer Frauenbundfrau, liebe Frauenbund-Interessierte.

Wir hoffen, es geht Dir, es geht Ihnen gut und Sie sind, du bist versorgt an Körper, Geist und Seele.

Was gibt es aus unserem Verband Neues zu berichten?
Im August bot unser Zweigverein eine Fahrt „ins Blaue“ an. Endlich wieder eine Zusammenkunft in Präsenz. Auch Nichtmitglieder meldeten sich an. Die, die nicht dabei sein konnten, haben wir mit guten Wünschen bedacht.
Im Bus begann das Rätseln: Wohin geht es wohl? Zum Kloster Wülfinghausen, einem evangelischen Damenstift nahe Elze! Dort angekommen, erklang an der Klostermauer das Lied: „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Die kleine Kapelle lud zum Innehalten und Beten ein.
Die Teilnehmerinnen bekamen einen Auftrag: Der Weg zum Kaffee ist gesäumt von einer Allee mit alten Bäumen und vielfältigen Habitaten. Sucht euch einen Baum aus und lasst euch mit ihm fotografieren. Der Vergleich sei gestattet: Jede von euch hat in ihrem Leben anderen, gleich einem Baum, eine Heimstatt gegeben. Alle ließen sich gern ablichten.
Die 80jährigen von 2020/2021 erhielten Kaffee und Kuchen „für umsonst“, als nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Um den Hals trugen sie eine Plakette mit der Zahl 80. „Ein bisschen Spaß“ muss sein!
Nach der Fahrt bekam jede Frau als Erinnerung eine Karte mit ihrem Foto vor ihrem ausgewählten Baum. Hannelore Spreinat ist vierzehn Tage später gestorben. Auf dem Foto lächelt sie und sieht ganz zufrieden aus. Wir gedenken ihrer im Gebet und wissen sie bei Gott geborgen.

Wann die nächste Zusammenkunft stattfindet, können wir noch nicht sagen. Corona schränkt uns weiter in unseren Möglichkeiten ein.
Der Erntemonat Oktober lädt dazu ein, dankbar zu sein für das, was das Leben uns (noch) schenkt.
Im Sonnengesang dankt der Heilige Franz von Assisi Gott für die Gaben, die er uns Menschen schenkt: Er lobt Bruder Sonne, Schwester Mond und die Sterne, Bruder Wind und Schwester Wasser, Bruder Feuer und Mutter Erde und unsere Schwester, den leiblichen Tod.
Der Dichter Christian Morgenstern drückt es „irdischer“ aus:
ERNTEDANK
Erde, die uns dies gebracht,
Sonne, die es reif gemacht.
Liebe Sonne, liebe Erde
euer nie vergessen werde.

Als „Beigabe“ zu unserer Zeitschrift gibt es einen Apfel und eine Kartoffel. Das eine wächst in den Himmel, das andere in die Tiefe.
„Himmel und Erde“. Viele von uns kennen das Gericht. Vielleicht haben Sie Lust, hast du Lust, es wieder einmal zu kochen. Trotz all Ihrer und deiner Kenntnis hier das Rezept:
Kartoffeln schälen, in dicke Scheiben schneiden und in Salzwasser weich kochen. Aus Äpfeln und Zucker Apfelmus kochen. Kartoffeln abgießen, stampfen, mit den Äpfeln gut vermischen. Glatt rühren. Speck in Würfel schneiden, auslassen. Zwiebeln in Scheiben schneiden, im Fett bräunen. Unter die Kartoffel-Apfel- Masse rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Blutwurst in Scheiben schneiden und in der Pfanne kurz rösten. Auf die Kartoffel-Apfel-Masse legen und sofort servieren.
Guten Appetit! ...sicherlich schmeckt es auch ohne Wurst!

Die nächste Ausgabe der „engagiert“ erscheint für die Monate Dezember/ Januar.
Bis dahin bleiben Sie, bleib gesund.
Mit herzlichen Grüßen aus dem Vorstand

Frauenbund „On Tour“

Der katholische deutsche Frauenbund, Zweigverein Itzum hatte zu einer „Fahrt ins Blaue“ eingeladen. 33 Frauen , darunter einige „Nicht-Mitglieder“, folgten der Einladung und waren gespannt auf das Ziel.
Die erste Station war das Kloster Wülfinghausen. Die Kapelle des evangelischen Damenstiftes lud ein zur Betrachtung und zum Gebet.
Danach wanderten alle zum Ausflugslokal „Waldkater“. Der Weg ist gesäumt durch alte Bäume mit Habitaten - „Wohnräume“ für viele Tier- und Pflanzenarten. Die Frauen ließen sich vor einem Baum „ihrer Wahl“ ablichten, gibt es doch gewisse „Gemeinsamkeiten“. Wohnung für andere geben, das war und ist Wunsch jeder Frau.
Ein gelungener Ausflug nach einer entbehrungsreichen Coronazeit.

August-Brief

Als er den Saum des Waldes erreicht hatte,
war der Bach erwachsen geworden,
sodass er schon fast ein Fluss war,
und weil er erwachsen war,
lief und sprang und funkelte er nicht mehr
so dahin wie in der Jugend,
sondern er bewegte sich langsamer.
Denn jetzt wusste er, wohin er floss, und er sagte sich:
„Es eilt nicht. Eines Tages kommen wir an.“
Aber all die kleinen Bäche weiter oben im Wald
gingen mal hier-, mal dorthin, schnell, eifrig,
weil sie noch so viel herausfinden mussten,
bevor es zu spät war.

Liebe Itzumer Frauenbundfrau, liebe Frauenbund Interessierte.

Mit den Worten aus dem Buch „Pu der Bär“ von A.A. Milne begrüßen wir Sie,
begrüßen wir dich im Monat August 2021.
Wir hoffen, es geht dir, es geht Ihnen gut und Sie sind, du bist versorgt an Körper, Geist und Seele. Wie Pu, der Bär, brauchen wir weiterhin eine Portion Gelassenheit, was das eingeschränkte Leben in Coronazeiten mit sich bringt.
Auch wenn besonders unsere älteren Mitglieder nicht mehr so „herumhüpfen“ können, haben wir alle Hoffnung, sehnen uns nach „inspirierenden Quellen“ und wollen „vorwärts“.
Vor diesem Hintergrund wagen wir nach langer Zeit der „Abstinenz“ eine gemeinsame Unternehmung: „Eine Fahrt ins Blaue“. Wir hoffen, dass es trotz aller coronabedingten Einschränkungen ein schöner Nachmittag und ein geselliges Miteinander sein wird. Wir freuen uns, dass sich auch Nichtmitglieder unseres Zweigvereins zur Fahrt angemeldet haben.
Bitte denken Sie an Maske, Impfnachweis. Nicht vollständig Geimpfte benötigen einen Test. Angebracht wäre auch etwas „festeres“ Schuhwerk.
Und dann… „Nichts wie los…!“
Abfahrt: Dienstag, 3. August, 13.45 Uhr, Ortsmitte, vor dem Fleischer.
Denen, die verhindert sind, wünschen wir alles Gute. Wir nehmen sie in Gedanken mit.

Mit diesem Augustbrief 2021 erhalten Sie, erhältst du die Ausgabe von „engagiert“ für die Monate August/September. In neuer Aufmachung berichtet unser Verband aktuell über kirchliche und politische Themen und nimmt dazu Stellung. Die Berichte aus den Regionen schildern das Leben der „Zweigvereine“ vor Ort und lassen uns „über den Tellerrand“ schauen.
Die beigefügten "Gummibärchen“ warten auf ihre „Befreiung“ und genussvolle Verspeisung.

Mit herzlichen, lieben Grüßen aus dem Vorstand

Juni/Juli - Brief

Liebe Itzumer Frauenbund-Frau,
Liebe Frauenbund Interessierte!
Wie geht es Ihnen, wie geht es dir?
Sind Sie, bist du versorgt an Körper, Geist und Seele?

Erinnern Sie sich, erinnerst du dich an den Juni-Brief vor einem Jahr?
Dort hieß es, wir brauchen einen langen Atem… im Warten und Hoffen auf „Änderung“. Den langen Atem brauchen wir noch immer, obwohl sich inzwischen einiges getan hat. Viele von Ihnen sind schon 2x geimpft worden und hoffen so sehr auf ein persönliches Treffen. Noch müssen wir uns in Geduld üben. Wir fragen uns manches Mal, wo ist die Zeit hingegangen? Ostern und Christi Himmelfahrt liegen hinter uns. Zum Pfingstfest wurde unsere renovierte St. Georg-Kirche eröffnet. In den Monaten dazwischen konnten wir in der Friedhofskapelle eine Kerze anzünden und den gestalteten Osterweg betrachten.

Mit dem März-Brief haben Sie, hast du ein Soli-Brot bekommen.
Der Erlös dieser Aktion des Frauenbundes erbrachte fast 400 €. Das freut uns sehr.
Auch haben wir Masken gekauft und dem Guten Hirten, der Vinzenspforte und Pfarrer Kuno Kohn (Hamburg) für die Arbeit mit Bedürftigen geschenkt.
Im Zuge der Kirchenrenovierung bittet der Gemeindeausschuss um finanzielle Unterstützung. Es fehlt Geld für Projekte, die noch nicht umgesetzt werden konnten. So z.Bsp. für einen passenden Kerzenständer zur Piéta oder eine Taufschale. Sie sind sicher einverstanden, wenn wir uns mit einer Spende beteiligen.
Im April feierte Waltraud Gress ihren 80. Geburtstag und Marget Helmke wurde 75.
Im Mai konnten wir Maria Traeger zu ihrem 80. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen Gottes Segen.

Was bringt uns der Juni und der Juli?
Einen kleinen Käfer zum „Vernaschen“ und ein Gedicht von Peter Hacks ("Auf einem Maulwurfshügel").

Eine Bauernregel für Juni sagt: Juni kalt und sonnenarm, macht den Bauer nicht sonderlich warm.
Ja, etwas mehr Wärme könnten wir schon gebrauchen. Wie im Leben alles „Auf und Ab“ geht, so ist es auch mit dem Wetter.
Warten wir auf den Juli. Da meint eine Bauernregel: Juli trocken und heiß, klebt dem Bauern die Hose am Steiß.

Das ist uns schon wieder zu warm? Es ist doch schwer und scheinbar unmöglich, es allen und Jedem recht zu machen.
So sind wir Menschen! Trotzdem können wir uns gegenseitig ein Segen sein.

Liebe Grüße, seid behütet und bleibt gesund!

Veronika Lemke für den Zweigverein Itzum

Maiandacht vor der Friedhofskapelle Itzum

„Frauentreff“ und „Frauenbund“ von St. Georg hatten am 1. Mai nachmittags zu einem Wortgottesdienst vor der Itzumer Friedhofskapelle eingeladen. Diese Maiandacht stand unter dem Motto „ Maria- Vorbild aller Hoffenden“.

Ca. 30 Frauen (und wenige Männer) hatten sich am Beginn des Maimonats, dem Marienmonat zu diesem Gottesdienst, wohl zum letzten Mal vor der Friedhofskapelle, zu gemeinsamem Gebet und Gesang eingefunden. Mit wechselnden Sprecherinnenrollen wurden die einzelnen Abschnitte des „Gegrüßet seist du, Maria“ – Gruß, Verheißungen, Bitten – meditiert und ihre Bedeutung für Gegenwart und Zukunft aufgezeigt. Mehrere Marienlieder gliederten die Andacht. Nach dem gemeinsamen „Vater unser“ und dem Segensgebet wurden alle eingeladen, sich eine der ausliegenden Marienkarten mitzunehmen.

Für die Organisatorinnen dankte Christa Malorny allen für ihre Teilnahme und verwies darauf, dass der nächste Gottesdienst dieser Art dann wieder in der renovierten St. Georgkirche stattfinden werde.-wr-

Es hat sich gelohnt! - Aktion „Soli-Brot“ erbringt knapp 400 Euro

Die vom Kath. Deutschen Frauenbund, Zweigverein Itzum in Godis Backstube in Ochtersum initiierte Aktion „Soli-Brot“ erbrachte einen Erlös von 396,28 € und kommt Misereor sowie Projekten mit Frauen und Mädchen in Afrika, Asien und Südamerika zugute.

Von Aschermittwoch bis Karsamstag konnten Kunden von Godis Backstube in Ochtersum ein „Soli-Brot“ kaufen. Dabei wanderten für jedes Brot 50 Cent (oder auch mehr) in die Soli-Spendenbox für die Aktion „Backen. Teilen. Gutes tun“. Bäckermeister Godehard Höveling hatte sich auf Bitten des Frauenbundes bereit erklärt, bei dieser Aktion mitzumachen und in der Fastenzeit ein sogenanntes „Soli-Brot“ anzubieten.

Nun konnte Vorstandsmitglied Anne Engelke vom Frauenbund Itzum die Spendenbox mit dem stolzen Inhalt von 396,28 € von Frau Höveling entgegennehmen – mit großem Dank an die Kunden, Spender und Spenderinnen sowie für das Engagement von Godis Backstube.
Der Erlös dieser Aktion unterstützt die vom KDFB-Bundesverband und MISEREOR gemeinsam getragene Aktion „Backen. Teilen. Gutes tun“ und ist für Misereor und für Projekte mit Frauen und Mädchen in Afrika, Asien und Südamerika insbesondere für gerechtere Lebensbedingungen bestimmt.

Besonders freuen sich die Initiatorinnen vom Frauenbund Itzum über das Abschluss-Statement von Bäckermeister Höveling: „Falls Sie nächstes Jahr wieder mitmachen möchten, können Sie sich gerne bei uns melden.“-wr-

Osterbrief

Liebe Frauenbundfrau, liebe Frauenbund Interessierte!

Ostern 2021.
Wir feiern die Auferstehung Jesu immer noch „mit Abstand“, aber voller Hoffnung auf baldige Begegnungen.
Unterwegs nach Emmaus ist der Titel des Bildes. Janet Brooks Gerloff hat es 1992 geschaffen. Die Gedanken dazu stammen von Dr. Werner Thissen, dem ehemaligen Erzbischof von Hamburg.
„Sind es zwei oder drei, die auf diesem Bild gemeinsam unterwegs sind ?
Natürlich sind es zwei, sagt der, der nur einen Blick darauf wirft, alles andere ist Täuschung.
Aber da sind noch die geheimnisvollen Umrisse eines Dritten, sagt der, wer genauer hinschaut.

Das Lukasevangelium (24,13-35) erzählt von den zwei Jüngern, die unterwegs nach Emmaus sind. Enttäuscht kehren sie der Jüngerschaft den Rücken. Jesus war ihre ganze Hoffnung. Aber es ist vorbei mit ihm. Alles ist aus.
Unterwegs sprechen sie darüber. Und während sie von ihren traurigen Erfahrungen reden, ist ein Dritter an ihrer Seite. Als der sie fragt, sprudelt es nur so aus ihnen heraus; dass Jesus ihnen so wichtig war. Aber dass es nun zu Ende ist mit ihm. Dass ihre Hoffnung enttäuscht ist.
Der Fremde unterbricht sie nicht. Und so fügen sie noch hinzu: Frauen hätten die Geschichte verbreitet, Jesus sei gar nicht mehr tot. Aber gesehen hat ihn niemand.
Jetzt schaltet sich der Fremde ein. Er erklärt, warum das alles so kommen musste und dass es genau den Aussagen der Propheten entspricht.
Gebannt hören die beiden zu und sind unversehens bereits am Ziel. Aber der Fremde hat sie so beeindruckt, dass sie ihn bitten zu bleiben. Und bei Tisch geschieht es dann: Er nimmt das Brot, spricht den Lobpreis, bricht das Brot und reicht es ihnen. Da erinnern sie sich an das Geschehen im Abendmahlssaal vor der Kreuzigung. Jetzt wird ihnen klar: Jesus selbst ist der Fremde."

Unterwegs sein, sich begegnen dürfen, einander zuhören, im Herzen angesprochen werden, sich verstanden fühlen, Freude und Glücksmomente empfinden und tief im Innern spüren: Ich bin nicht allein. Einer ist mit mir. Das wünschen wir allen, besonders auch unseren Kranken und Genesenen. Wir hoffen, Sie sind, du bist versorgt an Körper, Geist und Seele.

Die beiliegende, gesegnete Osterkerze, steht für Christus: Er ist unser Licht, unsere Hoffnung, unsere Zuversicht.

Frohe Ostern!

Der etwas andere Aschermittwoch

Zugegeben, wir waren spät,
„spät dran“ mit unserem Entschluss, an der diesjährigen Solibrot-Aktion des KDFB und Misereor teilzunehmen. Für unseren Zweigverein in Hildesheim/Itzum wäre es das erste Mal.

Die offizielle Anmeldefrist ist schon verstrichen, aber das Telefonat mit Frau Bause (Referentin für globale Verantwortung im KDFB) ermutigend. Sie schickt uns das Werbematerial zu. Es kann aber etwas dauern…Macht nichts, ein paar Tage haben wir ja noch. Unser ortsansässiger Bäcker hat gerade nach einem Umbau neu eröffnet. Vielleicht trägt er unsere Idee mit und „steigt in das Projekt ein“. Ein ausführliches persönliches Anschreiben mit den erforderlichen Informationen schicken wir an seinen „Hauptsitz“ und warten hoffnungsfroh auf Antwort. Zugegeben, wir sind spät dran, es ist bereits Anfang Februar.
Einen Tag vor Aschermittwoch haben wir noch immer keine Antwort, aber das Paket mit den Materialien ist angekommen. Zugegeben, witterungsbedingt auch ziemlich spät.
Ich versuche vergebens, mit der Bäckerei Kontakt aufzunehmen, telefonisch, dann per Mail. Kein Erfolg. An Aschermittwoch Morgen dann die Absage: „Wir haben derzeit keine Kapazitäten…“. Und jetzt? Materialien, aber keinen Bäcker!

Ich rufe im Stadtteil Ochtersum in Godi`s Backstube an. Der Inhaber der Bäckerei, Herr H., wird aus der Backstube ans Telefon gebeten. Ich „überfalle“ ihn mit meiner Bitte. Ja, vor Jahren hätte er schon einmal mitgemacht. Wir reden über Gott und die teils erbärmliche und erschreckende Situation unserer Kirche. Trotzdem wollen wir beide „drin“ bleiben. „Godi“ ist ein „Kirchenmann“ und hat schon mehrfach Gebäcke „kreiert“, die er für einen guten Zweck veräußert hat. Mit seinem Stollen war er bei Papst Franziskus. Die Fotos hängen im Laden.
Er lässt sich auf den „Deal“ ein und sagt kurzerhand „Ja“. Wir dürfen ihm die Materialien bringen. … und ich bekomme „Gänsehaut“. Schnell „Maske“ aufgesetzt und in Begleitung der Schatzmeisterin unseres Zweigvereins samt Solibrotwerbung auf zu „Godi`s Backstube“. Dort steht lächelnd eine Verkäuferin. Sie weiß Bescheid. DANKE!

Klar kaufen wir etwas ein, Brötchen, Brot, und Kuchen. Ob Aschermittwoch oder nicht, der Herrgott wird mir verzeihen, wenn ich den Tag heute mit etwas Süßem „feiern“ muss.

PS: 2 Tage später. Es klingelt an der Tür. Ein Mann steht davor. Ich kenne ihn nicht. Doch dann „dämmert“ es: „Sind Sie Herr H.?“ „Ja“. Er reicht mir eine Tüte. „Hier, damit Sie wissen, wie es aussieht und schmeckt!“ Sein/unser Soli-Brot! „Und jetzt fahre ich zu unserem Bischof (Wilmer) und bringe ihm auch eins.“ Sprachlos und reich beschenkt stehe ich da. Unsere „Notlösung“ entpuppt sich als optimal. Ist „Bäcker Godi“ vielleicht „einer der“ 15. Nothelfer?

Veronika Lemke, Annegret Engelke

 

Februarbrief

Liebe Itzumer Frauenbund-Frau, liebe Frauenbund Interessierte!

Wie geht es Ihnen, wie geht es dir? Sind Sie, bist du versorgt an Körper, Geist und Seele? Wir hoffen es.

Mittlerweile ist es 1 Jahr her, dass wir uns zur Jahreshauptversammlung am 6. Februar 2020 persönlich getroffen haben. Nun „ersetzt“ dieser Brief die Jahreshauptversammlung in 2021 und lässt die Arbeit unseres Zweigvereins im vergangenen Jahr „Revue passieren“.
Wir gedenken unserer am 11.2.2020 verstorbenen Bundesschwester Hildegard Bartels und beten: „Herr, schenke Hildegard, und allen Verstorbenen unseres Zweigvereins, die ewige Ruhe. Das ewige Licht leuchte ihr und ihnen. Herr, lass sie ruhen in Frieden. Amen.
Heute, im Februar 2021, vermissen wir die Begegnungen, den Austausch, das gemeinsame Abendbrot, die lustigen Faschingsbeiträge und das Lachen. Sie waren immer Teil jeder Jahreshauptversammlung.
In der „Rückschau“ berichtet unsere Schatzmeisterin Annegret Engelke unter anderem:
„ Gespendet haben wir für den Guten Hirten Lebensmittel im Wert von 519,16 € und die „Aktion Nikolausmarkt“ wurde mit einer Spende von 200 € unterstützt.
Für das Pfarrheim hatten wir Anfang 2020 noch 10 Thermoskannen (387 €) angeschafft, daran beteiligte sich das Rote Kreuz mit 290 €. Durch die Pandemie kamen sie leider noch nicht zum Einsatz“.
Die Kasse ist von den Rechnungsprüferinnen Elisabeth Walingen und Elisabeth Burkowski nacheinander eingesehen, geprüft und abschließend genehmigt worden. Dank an alle Beteiligten, insbesondere an Annegret Engelke für die sehr gute Kassenführung.

Am 2. Januar 2020 besichtigte der Frauenbund unter der Führung von Frau Pilsak die Krippe in Liebfrauen und danach die Krippenlandschaft in St. Joseph, hier führte uns Frau Höppner. In St. Joseph tranken wir gemeinsam Kaffee. Zu dieser Veranstaltung konnten wir auch Gäste begrüßen.
Die Seniorenmesse, das Friedensgebet und der Spielenachmittag in Verbindung mit dem Frauentreff fanden in den Monaten Januar und Februar statt.
Zur Blutspende am 23. Januar kamen 130 Spender. Im Juni waren es 133 und im September 128. An den beiden letzten Terminen durfte, aufgrund von Corona-Auflagen, kein Buffet angeboten werden. Hedwig Gehrs und Annegret Engelke waren an der „Rezeption“ im Einsatz und verteilten stattdessen liebevoll verpackte Gutscheine. Herzlichen Dank!
Das letzte gemeinsame monatliche Treffen des Frauenbundes fand am 6. März, Weltgebetstag, statt. Wir waren zu Gast in der neuapostolischen Kirche und feierten einen sehr schön gestalteten Gottesdienst mit anschließender Begegnung bei landestypischen Speisen.

Seitdem gibt es „nur wenig“ zu berichten. Corona „durchkreuzte“ Pläne. Auf Bundes-, Diözesan- und Zweigvereinsebene wurden Veranstaltungen, Unternehmungen und gemeinsame Treffen abgesagt. Statt monatlicher Treffen sollten nun monatliche Briefe die Verbundenheit der Mitgliederinnen unseres Zweigvereins zum Ausdruck bringen. Beigefügt war immer eine Kleinigkeit zum Schmunzeln, zum Nachdenken, zum Genießen….

2020 konnten 7 Frauen aus unserem Zweigverein ihren 80. Geburtstag feiern. Wir wollten sie zu einer gemeinsamen Unternehmung einladen. Übrig aber blieb: Gratulation mit Abstand. Doch wir blicken nach vorn und hoffen auf bessere Zeiten: Aufgehoben ist nicht aufgeschoben.
Elisabeth Walingen und Ursel Schwede wurden 85 Jahre alt und Bärbel Steinhausen und Margit Klose, feierten Goldene Hochzeit. Gottes Segen für alle.

Wie bekannt, erscheint die Frauenbundzeitschrift „engagiert“ nur noch 6x im Jahr. Wir bitten, den Jahresbeitrag von 30 € im Umschlag an Annegret Engelke oder Veronika Lemke zu entrichten. Genießen Sie, genieße den „kulinarischen Faschingsgruß“, gebacken von Anne und Hedwig, der dieser „Post“ beiliegt. Pott Heißa! Alaaf und Helau!

Das Gottesdienstheft für den Weltgebetstag am 5. März 2021 lädt jede von uns ein, an diesem Abend um 18.00 Uhr – jede für sich von zu Hause aus – mit zu beten für die Anliegen der Frauen von Vanuatu.
Wir sind überzeugt: Es trägt und wird Früchte (Blüten) hervorbringen.
Siehe das Samentütchen.

Für dieses Jahr können wir keinen Kalender erstellen. Was möglich sein wird, teilen wir zeitnah mit. Liebe Grüße, bleibt gesund und seid behütet.

Im Namen des Vorstandes
Veronika Lemke

Geh hinein in die Ungewissheit des Jahres und lege deine Hand in Gottes Hand; Sein Licht wird deinen Weg erhellen.

Mit diesen Worten eines chinesischen Christen begrüßen wir alle Frauenbund-Frauen aus unserem Zweigverein Hildesheim-Itzum. Wir wünschen ein gutes Jahr 2021, angefüllt mit Hoffnung und Zuversicht auf ein persönliches Wiedersehen – von Mensch zu Mensch.

Das Wort Gottes für jeden Tag verbindet uns im Gebet und in der Betrachtung.
Jede von uns wird im Laufe des Jahres den eigenen Vornamen und den der anderen im Kalender entdecken können und vielleicht etwas mehr über ihn erfahren.
Viel Freude! Bleiben Sie, bleib gesund und behütet.
Im Namen des Vorstandes
Veronika Lemke

Die Frauenbundzeitschrift engagiert erscheint wieder im Monat Februar.

Dezemberbrief

Liebe Itzumer Frauenbund-Frau, liebe Frauenbund Interessierte!
Wie geht es Ihnen, wie geht es dir?
Sind Sie, bist du versorgt an Körper, Geist und Seele?
Wir hoffen es.

Corona hat uns noch immer und auch wieder stärker im Griff.
Es ist schwierig, gegen Etwas anzugehen, das man nicht sehen kann. Und so ist es an der Zeit und notwendig, uns gegenseitig Mut und Kraft zum Durchhalten zuzusprechen. Wir gehen davon aus, dass wir uns auch im kommenden Frühjahr nicht wie gewohnt und erhofft in altbewährter Weise treffen und begegnen können.

Der monatliche Brief bleibt vorerst die einzige Möglichkeit, Kontakt mit Ihnen, mit dir zu halten. Im Dezember begehen „unsere letzten 80jährigen in 2020“ ihren Geburtstag. Wir wünschen ihnen Gottes Segen.

Dezember – Zeit im Advent. Was erwartet uns?
Dieser Advent, diese Wartezeit hin auf Weihnachten „hat es in sich“. Für viele ist sie eine Herausforderung. Das alltägliche Leben verläuft anders, vielleicht stiller, verhaltener, in manchem Fall auch noch einsamer. Corona setzt uns starke Grenzen, für den einen oder anderen von uns mehr oder weniger spürbar. Viele Traditionen müssen aufgegeben werden: wie der Itzumer Nikolausmarkt, der Besuch eines Weihnachtsmarktes, das jährliche adventliche Konzert in der St. Georg Kirche, Treffen mit Freunden und Verwandten, gemeinsam backen, basteln und wichteln….
Etwas aber bleibt und ändert sich nicht. Die freudige Erwartung der Geburt des Gottessohnes. Gott schickt uns seinen Sohn als Seine Zusage: „Ich bin bei euch. Fürchtet Euch nicht!
Was für ein Glück! „Du (GOTT) bist da, ohne Abstand. Du bist da, ohne Berührungsangst.“
Worte von Bischof Heiner Wilmer anlässlich der Lichtfeier im Dom im Gedenken an die Opfer der Pandemie und mit Dank an alle Helfer_innen.

Mit diesem Dezemberbrief erhalten Sie, bekommst du eine Packung Strohhalme und einen Esel. Der Dichter Josef Guggenmos stellt uns in seinen Versen liebevoll (s)einen Esel vor. Esel gelten als genügsam, ausgeglichen und trittsicher. Dieser Esel benötigt etwas Zeit, um die Botschaft zu begreifen. „Ach, was bin ich doch für ein Esel!“ Aber dann geht er los. Er spürt, er möchte bei der Ankunft des Christkindes anwesend sein. Die „mitgebrachten“ abgedroschenen Getreidehalme sind eigentlich nichts mehr wert, dienen aber in großer Not als „rettende Strohhalme“ für das neugeborene Kind und seine Eltern. Sie können sich daran „klammern“ und dem Kind ein Lager bereiten. Wer sehnt sich nicht in äußerster Not einen „Strohhalm“ gereicht zu bekommen? „Und ich, ich Esel, kann dazu meinen Beitrag leisten“.

Allen eine gesegnete Adventszeit und ein lichterfülltes Weihnachtsfest, behütet und gesund an Körper, Geist und Seele. „Es kommt zu dir in deinen Stall das Christkind heute Nacht“.

Für den Vorstand des Frauenbundes im Zweigverein Itzum

Veronika Lemke

-wr-

Adventliche Andacht vor der Friedhofskapelle in Itzum

Knapp 50 vorwiegend weibliche Gemeindemitglieder vom Kirchort St. Georg hatten sich am Nachmittag des 1. Advents vor der Itzumer Friedhofskapelle eingefunden. „Frauentreff“ und Kath. Frauenbund hatten zu einer adventlichen Andacht eingeladen.

Texte, Gebete und Lieder orientierten sich nach dem Thema „Sei wachsam, mache dich auf und werde Licht!“, angelehnt an das Evangelium des 1. Adventssonntags. Am Ende der Andacht stand die folgende Segensbitte:
„Gott, der du alle Menschen liebst, segne uns mit deiner Liebe.
Schenke Heilung und Hoffnung den Kranken,
Klugheit und Erkenntnis den Forschenden, Kraft und Dankbarkeit den stillen Helfern, Aufmerksamkeit und Mitmenschlichkeit uns allen.
Herr, segne uns, dass wir für andere ein Licht werden,
Hoffnung geben und Freude, Zuversicht und Freundschaft.
Bleib du allezeit in unserer Mitte und in unserem Herzen.“

Wer von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wollte, konnte sich am Ende eine Papiertasche mit „30 Minuten Advent“ mitnehmen, einschließlich Gebrauchsanweisung für den Inhalt:
Tee zubereiten
Kerze anzünden
Geschichte lesen
Tee und Keks genießen.

Für den Nachmittag des 2. Weihnachtstages ist eine weihnachtliche Andacht an gleicher Stelle mit den gleichen Hygieneauflagen geplant. –wr-

Frauenbund St. Georg spendet 500 € für „Guten Hirten“

Zum Erntedankfest übergaben Vorstandsmitglieder des Kath. Frauenbundes St. Georg Itzum am 05.10.2020 eine Lebensmittelspende im Wert von 500 € an den „Guten Hirten.“

In der ersten Zeit der Corona-Pandemie fielen die Gottesdienste aus und damit auch fast alle sonntäglichen Lebensmittelspenden von Kirchenbesuchern für den sozialen Mittagstisch „Guter Hirt“. Nach einem Spendenaufruf des Leiters dieser Einrichtung beschloss der Kath. Frauenbund Itzum dem „Guten Hirten“ eine Spende von 500 € zukommen zu lassen, die in bar übergeben werden sollte. Doch zur Erleichterung der Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter wurde die Spende in Natura erbeten – in Konserven und sonstigen haltbaren Lebensmitteln.
Daraufhin kauften Frauen vom Kath. Frauenbund kistenweise Konserven, Nudeln, Marmelade, Milch, Zucker und vieles mehr und schafften diese Lebensmittel mit einem entsprechenden fahrbaren Untersatz rechtzeitig zum Erntedankfest zum „Guten Hirten“.
Dort waren die Freude und Dankbarkeit riesengroß.

Eine vorbildliche, nachahmenswerte Aktion des Kath. Frauenbundes St. Georg Itzum! –wr-

Juli Brief

Liebe Itzumer Frauenbund-Frau – liebe Frauenbund-Interessierte!

Wie geht es Ihnen, wie geht es dir?
Sind Sie versorgt, bist du versorgt an Körper, Geist und Seele?
Wir hoffen es.

Nun sind wir schon im Monat Juli angekommen und immer noch hat uns „Corona“ im Griff. Auch in diesem Monat dürfen wir uns noch nicht treffen. Darum soll dieser Brief Freude bereiten. Die am 4. Juni durchgeführte Blutspende wurde trotz Corona-Bedingungen, aber ohne schmackhaftes Buffet, gut angenommen. An Fronleichnam wollten wir uns am Nachmittag zum Kaffeetrinken treffen. Auch das ist nicht möglich gewesen. Ebenso fiel die Kreuzberg-Wallfahrt am 17. Juni aus und auf die monatliche Seniorenmesse mit anschließendem Frühstück müssen wir wohl noch lange verzichten. So ist es wichtig, einander (mit Abstand) in den Blick zu nehmen und vielleicht bei einem Spaziergang zum Friedhof oder im Dorf ein kleines „Schwätzchen“ halten. … und /oder einander im Gebet einschließen.

Das Buch mit der wunderschönen Geschichte vom „Gärtner mit dem Zaubergarten“ ist unser Juli- Geschenk für Sie, für dich. Die Erzählung regt zum Nachdenken über das eigene Leben und seine Erfahrungen an. Die farbenfrohen Bilder unterstützen die Vorstellungskraft und beflügeln die Phantasie. Setzen Sie sich in Ruhe „irgendwo“ hin, lesen Sie die Geschichte und lassen sie auf sich wirken. Wir glauben, jede von uns findet sich an irgendeiner Stelle „Im Zaubergarten des Gärtners“ wieder!

In der Bibel gibt es eine Erzählung, in der wir etwas aus der Geschichte wiederfinden: Einen Brunnen. Das Johannesevangelium, Kapitel 4, Verse 1-26, berichtet von der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Brunnen. In erzählerischer Form kann sich diese Begegnung so anhören:

Jesus und seine Freunde waren schon einige Stunden gelaufen. Es war kurz vor Mittag. Die Sonne stand hoch. Schutzlos waren sie ihrer Hitze ausgeliefert. Kein Baum war zu sehen, in dessen Schatten sie sich hätten ausruhen können, überall nur trockenes Gras. Ihre Schritte waren immer langsamer geworden. „Jesus, wir können nicht mehr“, sagte Andreas. „Wir haben Hunger“, fügte Johannes hinzu. „Und Durst“, seufzte Jakobus. Jesus wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht. „Ich weiß“, sagte er, „Ich bin auch durstig und hungrig und müde.“ „Ich sehe einen Brunnen!“, rief Andreas. Ihre Schritte wurden wieder schneller. Johannes ließ als erster den Eimer an dem Seil in den Brunnen hinuntergleiten. Alle drängten sich um das Wasser. „Das tut gut“, sagte Johannes. Dann zogen die Freunde los um Brot zu kaufen. Jesus blieb am Brunnen. Er schloss die Augen. Ein Klappern weckte ihn. Eine Frau stand am Brunnen, nahm den Eimer, beugte sich über den Brunnenrand und holte Wasser aus der Tiefe. „Gib mir bitte etwas Wasser zu trinken“, sage Jesus. Die Frau schaute ihn an. „Du bist hier in Samaria“, sagte sie, „und du kommst bestimmt nicht von hier. Du siehst aus wie ein Jude.“ „Ja, ich bin ein Jude“, antwortete Jesus. „Juden reden nicht mit uns“, sagte die Frau, „sie meinen, wir wären ihre Feinde“. Die Frau stellte den Eimer ab. Jesus nahm einen Schluck Wasser. „Wenn du wüsstest, wer ich wirklich bin“, sagte er, „dann hättest du mich um Wasser gebeten. Und ich hätte dir frisches Quellwasser gegeben.“„Wo willst du hier frisches Quellwasser herkriegen?“ Die Frau lachte. „Der einzige Fluss hier in der Nähe ist ausgetrocknet. Wir haben nur diesen alten Brunnen hier.“ „Ich weiß“, sagte Jesus. „Du siehst, dieses Wasser löscht den Durst, und es erfrischt. Aber bei dieser Hitze muss ich immer wieder davon trinken.“ „Ja“, antwortete die Frau, „ich muss mindestens dreimal am Tag Wasser holen“. „Das frische Wasser, das ich dir geben kann, ist ganz anders. Wenn du einmal davon getrunken hast, hast du keinen Durst mehr“. Die Frau schaute Jesus erstaunt an. „Du kannst sogar anderen davon abgeben“, fuhr er fort.„Was ist das für ein Zauberwasser?“ fragte die Frau. „Gib mir etwas davon!“ „Kein Zauberwasser“, sagte Jesus. „Die Quelle, von der ich dir Wasser geben kann, ist Gott. Und wenn du einmal davon getrunken hast, dann wirst du vor Freude übersprudeln. Oder du hast einen großen Vorrat an Mut, wenn du einmal Vertrauen zu Gott geschöpft hast.“
Auszug aus: Werkbuch: Biblische Geschichten erzählen, S. Brandt/ K.U. Nommensen, Don Bosco Verlag

Mögen wir Sehnsucht nach diesem Wasser verspüren und es dankbar verkosten. Liebe Grüße, bleibt gesund und seid behütet.

Im Namen des Vorstandes
Veronika Lemke