Ein Hirte erinnert sich

36 Mädchen und Jungen zwischen 3 und 13 Jahren gestalteten am Nachmittag von Heiligabend das Krippenspiel in der überfüllten St. Georgkirche in Itzum.

Eingebettet in einen Wortgottesdienst spielen und singen die Kinder nach der Verkündigung des Evangeliums diese Geschichte, an die sich ein Hirte – als Rahmenerzähler – erinnert. Maria und Joseph suchen in Bethlehem erfolglos eine Herberge und finden letztlich in einem Viehstall Unterschlupf.
Hirten, die auf dem Feld ihre Tiere weiden, erfahren von diesem sonderbaren Ereignis und begeben sich zu dem Stall. Dort an der Krippe erleben sie das Weihnachtsgeheimnis.
Liedweisen eines Engelchors erläutern das Geschehen. Instrumentalisten (Geige, Klarinette, Flöte) sorgen für musikalische Überleitungen und Begleitung.

Unter Leitung von Corinna Brandt (Musik, Klavier),  und Simone Wiemuth haben die Mädchen und Jungen sich zeitaufwändig und fleißig auf dieses Krippenspiel vorbereitet und sind eifrig bei der Sache. Begeisterter Applaus belohnt sie am Ende des Spiels für ihren Einsatz.

Liturgin Pastoralreferentin Stephanie Ehrhardt-Weiß nimmt in ihrer Ansprache Bezug auf das Spiel der Kinder. Sie zeigt eine südamerikanische Krippendarstellung, auf der andere Gäste an der Krippe stehen als soeben beim Spiel. Sie verweist darauf: Gott wird Mensch für alle, früher, heute, hier, weit weg, für Große und Kleine. Die Geburt Jesu ist die Umarmung Gottes für uns Menschen.

Nach dem traditionellen Schlusslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ drängen die kleinen Besucherinnen und Besucher mit ihren Begleitungen weihnachtlich eingestimmt erwartungsfroh der häuslichen Bescherung entgegen.-wr-