Erste Pfarrsynode der Liebfrauengemeinde

„Insgesamt bin ich vorsichtig optimistisch nach Hause gefahren und hoffe bei der Überprüfung der Ziele in absehbarer Zeit, positive Veränderungen feststellen zu können.“, so lautet das Fazit von Silvana Pyritz nach unserer ersten Pfarrsynode am 24. Mai in St. Joseph. Ähnlich äußert sich Julia Schramm: "Die erste Pfarrsynode als neue Form der Beteiligung ist gelungen! Es war deutliche Aufbruchsstimmung zu spüren, vor allem rund um die Frage, wie Gemeinde als lebendige und attraktive Gemeinschaft unterwegs sein kann." Fast 50 Gemeindemitglieder waren zusammengekommen, um neue Schritte für unsere Gemeinde zu überlegen.

Der Abend bot eine „gute Möglichkeit zum Gespräch und Austausch von Themen, die zukunftsweisend sind (Ulrike Ehbrecht)“. Es saßen „Alt und Jung aus allen drei Kirchorten (…) beieinander“ und „die Arbeitsgruppen lieferten viele Anregungen für Kirchorte und Pfarrei (Walter Dahm)“. „Kirche vor Ort muss attraktiver und innovativer werden, dazu wurden viele gute (alte und neue) Ideen ausgetauscht, die wir in den Gemeindeausschüssen weiterentwickeln können“, stellte Werner Aselmeyer fest. Zu den Vorschlägen gehörten u.a. „Die modernen Mittel der Kommunikation sollten stärker genutzt werden, um über die Aktivitäten parrgemeindeweit zu informieren. Wir brauchen Kontaktknüpfer, die aktiv auf Gemeindemitglieder und Gäste zugehen. Dies kann vor und nach dem Gottesdienst erfolgen oder im sonstigen Gemeindeleben (Bernhard Oks)“. Die Ergebnisse aus den Gruppenarbeiten werden jetzt den Gemeindeausschüssen zugeleitet, damit die weitere Überlegungen anstellen. Das Leitungsteam plant weitere Pfarrsynodetreffen, um das Begonnene weiter zu führen und auch konkrete Schritte einzuleiten. Die Rückmeldung einer namentlich nicht genannten Teilnehmerin ermutigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind: für sie als "noch nicht im inneren Kreis der Gemeinde Angekommene" war es sehr schön, dass die Einladung so offen gehalten wurde.“

Rolf-Michael Schulze